Veranstaltungen & Corona Infos (Seniorenbund Vorarlberg)

SB Veranstaltungen & Corona InfosSeniorenbund Vorarlberg

Liebe Mitglieder!

Wir dürfen Sie informieren, dass wir alle Veranstaltungen die bis Ende Juni geplant waren, sowohl auf Landes- und Ortsebene abgesagt sind. Es steht die Gesundheit unserer Mitglieder im Vordergrund. Wir werden sie dann über unsere Homepage wieder informieren, sobald sich die Lage wieder entspannt hat. Wir bedanken uns bei allen Senioren recht herzlich, dass sie die Maßnahmen der Experten und der Regierung mittragen. Danke!

Werner Huber, Landesobmann und Franz Himmer Geschäftsführer


Aktuelle Informationen vom Seniorenbund zu den neuen Regierungsbeschlüssen bezüglich Corona!

Ausgangs­beschränk­ungen bis Ende April, Maskenpflicht ausgeweitet, alle Geschäfte öffnen im Mai

Die Presse vom 06.04.2020 um 13:53



  • Die Regierung präsentiert einen Fahrplan für die nächsten Wochen: Die Ausgangsbeschränkungen werden bis Ende April verlängert. Kleine Geschäfte und Baumärkte öffnen am 14. April mit limitierter Kundenzahl wieder, alle weiteren ab 1. Mai. Gastronomie und Hotels werden frühestens im Juni wieder öffnen. Veranstaltungen sind bis Ende Juni ausgesetzt. Schulen bleiben bis Mitte Mai geschlossen, die Matura wird stattfinden. Familienfeiern oder Ausflüge zu Ostern sind grundsätzlich untersagt. Der Stufenplan im Detail.
  • Die Maskenpflicht wird auf öffentliche Verkehrsmittel ausgeweitet. Schon ab heute müssen Kunden in Supermärkten und Drogerien eine Gesichtsmaske tragen. Rewe verlangt mittlerweile einen Euro für eine Maske.
  • Morgen endet die Tiroler Vollquarantäne. Gemäß der Verordnung durften Bürger bisher nur in Ausnahmefällen von einer Gemeinde in eine andere fahren.
  • In Österreich haben sich 12.008 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Getestet wurden 108.416 Personen, verstorben sind 204, genesen 3463 (Stand 06.04., 9:30 Uhr). Weltweit werden insgesamt 1.275.542 bestätigte Coronavirus-Infektionen gezählt. Weltweit haben sich bereits 262.985 Menschen von COVID-19 wieder erholt.
Bundeskanzler Sebastian Kurz kann sich eine uneingeschränkte Reisefreiheit erst dann vorstellen, wenn ein Impfstoff entwickelt ist. Andernfalls laufe man Gefahr, die Krankheit erneut zu „importieren.“


Informationen zu Reise-Bestimmungen, die auch den Seniorenbund betreffen:







“Die uneingeschränkte Reisefreiheit, wie wir sie gekannt haben, wird es nicht geben, solange es keinen Impfstoff gibt”, sagt Sebastian Kurz. Die Opposition sieht nun die Reisefreiheit in Gefahr.

51 Prozent der Menschen in Österreich vermissen das Reisen, ergab eine Gallup-Umfrage, die am Sonntag veröffentlicht wurde. Bis sie aber wieder reisen dürfen, könnte es noch lange dauern: 
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sagte in einem Interview mit den Bundesländerzeitungen (Sonntagsausgabe): „Solange es keine Impfung oder keine wirksamen Medikamente gibt, wird uns diese Krankheit begleiten. So lange wird es auch die uneingeschränkte Reisefreiheit, wie wir sie gekannt haben, nicht geben.“

Heißt das, man darf bis dahin nicht mehr ins Ausland fahren oder Menschen nach Österreich reisen dürfen? Der Kanzler kann sich nicht jedenfalls vorstellen, „dass wir in Österreich diese Krankheit besiegen und sie dann fahrlässig aus anderen Ländern wieder importieren“. Wie die „Zeit im Bild“ aus dem Bundeskanzleramt erfuhr, soll es aber kein generelles Reiseverbot geben, sondern Beschränkungen sollen für Risikoländer gelten, die erst definiert werden müssten.

Reisewarnungen für Risikogebiete

Auch Außenminister Alexander Schallenberg vertrat am Sonntag eine ähnlich restriktive Linie: „Selbst wenn wir dem Coronavirus in Österreich Herr geworden sind, werden wir nicht unmittelbar zu uneingeschränkter Reisefreiheit zurückkehren können.” Man müsse davon ausgehen, „dass einige Länder noch länger brauchen werden, um das Virus unter Kontrolle zu bekommen und daher weiterhin als Risikogebiete gelten werden” meinte Schallenberg. “Davor müssen wir uns alle schützen.” Im Außenministerium werde man die Reisewarnungen auch in Zukunft laufend der Gefahrenlage anpassen.

Die offenen Grenzen Europas wieder zu gewährleisten, nannte Kurz in dem Interview mit den Bundesländerzeitungen als langfristiges Ziel, warnt aber: „In dieser Ausnahmesituation darf man auf keinen Fall voreilig falsche Schritte setzen.”

Weltweites Warten auf Impfstoff

Vor „importierten Fällen“, von denen Kurz spricht, gibt es auch in anderen Ländern Angst. Südkorea musste die Öffnung der Schulen verschieben, weil die Fallzahl wieder gestiegen war. China setzte geplante Lockerungen der Beschränkungen wegen des Virus aus.

Auch Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza sagte in der Zeitung “La Repubblica“: „Unsere Aufgabe ist es, die Bedingungen zu schaffen, um mit dem Virus leben zu können”, zumindest bis ein Impfstoff entwickelt sei. Es sei zu früh, um sagen zu können, wann die Einschränkungen des öffentlichen Lebens wieder aufgehoben werden können. Und manche der Maßnahmen müssten wohl beibehalten werden.

Weltweit arbeiten derzeit hunderttausende Wissenschaftler an neuen Behandlungsmethoden und forschen nach Impfstoffen. Wann sie einen Durchbruch erzielen werden, lässt sich derzeit schwer abschätzen.

Nach Einschätzung der 
Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) könnte es mindestens ein Jahr dauern, bis ein Impfstoff zugelassen ist und in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Die us-amerikanischen National Institutes of Health, mit denen die Biotech-Firma Moderna, die als einer der Hoffnungsträger in der Impfstoff-Forschung gilt, kooperiert, gehen davon aus, dass es ein bis eineinhalb Jahre bis zu einem anwendbaren Impfstoff dauern wird.

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